BaFin schafft Rechtsklarheit! DPV nicht von Rechnungszinsabsenkung betroffen!

Das jüngst verabschiedete Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) schreibt der privaten Versicherungswirtschaft vor, den Garantiezins zum 1. Januar 2015 auf 1,25% abzusenken. Fraglich war bislang, welche Auswirkungen dies auf die betriebliche Altersvorsorge hat. Mit Verlautbarung vom  06.08.2014 hat die BaFin nunmehr klargestellt, dass angesichts der weiterhin niedrigen Erträge an den Kapitalmärkten bei Pensions- und Sterbekassen grundsätzlich keine neuen Tarife mit einem über 1,25%  hinausgehenden Rechnungszins mehr genehmigt werden. Gleiches gilt, wenn diese Kassen erst  jetzt ihr Neugeschäft auf eine geschlechtsunabhängige Kalkulation von Beiträgen und Leistungen umstellen (sogenannte Unisextarife), was die BaFin zur Vermeidung von Rechtsrisiken empfiehlt.

Nicht betroffen von der Rechnungszinsabsenkung zum 01.01.2015 sind diejenigen regulierten Pensionskassen, die bereits heute mit einem Unisextarif operieren und keinen Bedarf haben, einen neuen Tarif einzuführen. In diese letzte Kategorie fällt erfreulicherweise auch der DPV!

Der DPV ist nach wie vor in einem stagnierenden Markt bei den überbetrieblichen Pensionskassen überdurch- schnittlich erfolgreich unterwegs, wächst weiter, erzielt eine angemessene Rendite an den Kapitalmärkten und kann angesichts der vorzitierten Verlautbarung der BaFin auch im Jahre 2015 seinen Mitgliedern den Ende 2012 erfolgreich eingeführten Unisextarif mit einem Rechnungszins von 1,75% anbieten.