Neue Beitragsbemessungsgrenzen für 2016!

Die Löhne und Gehälter in Deutschland sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Deshalb ändern sich 2016 die Beitragsbemessungsgrenzen der Kranken- und Rentenversicherung. Das Kabinett hat die Verordnung bereits beschlossen, die Genehmigung durch den Bundesrat gilt als sicher.

Neben der Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung, die von 4.125 € auf 4.237,50 € monatlich angehoben wurde und der Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung, die von 4.575 € auf 4.687,50 € erhöht wurde, ist insbesondere auch die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung von derzeit 6.050 € auf 6.200 € (monatliche Beitragsbemessungsgrenze West, ab 01.01.2016) angehoben worden.

Durch die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung erhöht sich der steuer- und sozialversicherungsfrei umwandelbare Betrag für Beiträge an den DPV aus Entgeltumwandlung von derzeit 242 € monatlich (gilt bis 31.12.2015) auf dann 248 € monatlich (ab 01.01.2016).

Wer bereits jetzt Beiträge auf Basis der höchstzulässigen steuer- und sozialversicherungsfreien Grenze an den DPV leistet, sollte nicht versäumen, rechtzeitig zum Januar 2016 den Beitrag auf die dann zulässigen 248 € anzupassen.

In diesem Zusammenhang weisen wir noch einmal darauf hin, dass der Staat die betriebliche Altersvorsorge besonders fördert. Gemäß § 3 Nr. 63 EStG sind Beiträge an eine Pensionskasse in der Anwartschaftsphase mit bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze steuer- und sozialversicherungsfrei. Dies gilt sowohl für Firmenbeiträge als auch für die Entgeltumwandlung. Weitere 1.800 € sind steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig.