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Vorteile Arbeit­nehmer

  • Steuer- und sozialversicherungsfreie Vorsorge im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung mittels Entgeltumwandlung
  • Gestaltung einer auf die individuellen Bed√ľrfnisse angepassten Altersversorgung unter Ber√ľcksichtigung der Absicherung von Hinterbliebenen und der Erwerbsminderung
  • Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) geh√∂rt allen Mitgliedern. √úbersch√ľsse werden nicht an Dritte ausgesch√ľttet, sondern erh√∂hen die individuellen Rentenanspr√ľche der Mitglieder oder st√§rken die Solidit√§t des VVaG im Interesse der Versichertengemeinschaft
  • Keine Zahlung von Provisionen oder Abschlusskosten
  • Flexible Tarife wie auch flexible, auf die jeweilige Lebenssituation ausgerichtete Beitr√§ge
  • Vorzeitige Rente (mit Abschlag) und Verl√§ngerung bis 67 Jahre (mit Zuschlag) ist nach Ma√ügabe der Allgemeinen Versicherungsbedingungen optional m√∂glich
  • Beaufsichtigung des DPV durch die Bundesanstalt f√ľr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
  • Individuelle, pers√∂nliche und kundenorientierte Beratung durch langj√§hrig erfahrene Mitarbeiter

Tarife & Bedingungen

Die nachstehenden Tarifbezeichnungen gelten f√ľr Neuvertr√§ge, die ab dem 01.07.2022 abgeschlossen werden.

Je nach Wunsch und Bedarf des Versicherten k√∂nnen die folgenden Bausteine kombiniert werden. Tarifwechsel sind jederzeit ohne Anfall von Geb√ľhren m√∂glich.

Die Rechtsbeziehungen zwischen dem DPV und den Mitgliedsunternehmen sowie Versicherten regeln sich ausschlie√ülich nach unserer Satzung, den Allgemeinen Versicherungsbedingungen des DPV, dem jeweiligen Tarif und dem von der BaFin genehmigten Technischen Gesch√§ftsplan in der jeweils g√ľltigen Fassung.

Flexibles Tarifwerk

Darstellung flexibles Tarifwerk

Option: Vorzeitige Rente (mit Abschlag) und Verlängerung bis 67 Jahre (mit Zuschlag)
nach Maßgabe der Allgemeinen Versicherungsbedingungen möglich.

  Icon Download  DPV Tarif√ľbersicht (89 KB, pdf) 

Allgemeine Informationen gem√§√ü § 234 | VAG bzw. Bedingungen

Der DPV zahlt lebenslang Altersrente. Die Altersrente beginnt mit Ablauf des Monats, in dem der bzw. die Versicherte das 65. Lebensjahr vollendet hat. Die Höhe der Anwartschaft auf Altersrente bestimmt sich nach den Rentensteigerungssätzen (siehe Tariferläuterungen), den dem Einzelnen zurechenbaren Beiträgen und Gutschriften in Verbindung mit dem Lebensalter des Versicherten bzw. der Versicherten.

Der DPV √ľbersendet j√§hrlich eine Renteninformation, der die H√∂he der bereits erreichten sowie die H√∂he der noch erreichbaren Anwartschaft auf Altersrente entnommen werden kann.
In den Tarifen mit Berufsunf√§higkeitsrente zahlt der DPV dem bzw. der Versicherten eine lebenslange Berufsunf√§higkeitsrente, soweit er bzw. sie durch k√∂rperliche Gebrechen oder wegen Schw√§che seiner k√∂rperlichen oder geistigen Kr√§fte zur Aus√ľbung seines bzw. ihres Berufs dauernd unf√§hig ist. Berufsunf√§higkeit ist insbesondere dann anzunehmen, wenn die Arbeitsf√§higkeit auf weniger als die H√§lfte derjenigen eines k√∂rperlich und geistig gesunden Versicherten von gleicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und F√§higkeiten herabgesunken ist.

Eine vor√ľbergehende Berufsunf√§higkeitsrente erh√§lt ein Versicherter bzw. eine Versicherte, der bzw. die nicht dauernd berufsunf√§hig ist, aber w√§hrend 26 Wochen ununterbrochen berufsunf√§hig war, und zwar f√ľr die weitere Dauer der Berufsunf√§higkeit.

Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente entspricht der Höhe der Anwartschaft auf Altersrente, die der bzw. die Versicherte bei Eintritt des Versorgungsfalles hat. Wird Berufsunfähigkeitsrente gezahlt, nimmt der DPV keine Beiträge mehr entgegen.
In den Tarifen mit Hinterbliebenenrente zahlt der DPV der Witwe bzw. dem Witwer des Versicherten bzw. der Versicherten eine lebenslange Witwen- bzw. Witwerrente sowie etwaigen Waisen eine zeitlich begrenzte Waisenrente.

Die Witwen- bzw. Witwerrente betr√§gt 60 %, die Vollwaisenrente ebenfalls 60 % und die Halbwaisenrente 30 % der H√∂he der Anwartschaft auf Altersrente bzw. der Altersrente, die der bzw. die Versicherte bei Eintritt des Versorgungsfalles hatte. In Summe d√ľrfen Witwen-/Witwer- und Waisenrenten den Betrag nicht √ľbersteigen, der f√ľr den Verstorbenen bzw. die Verstorbene im Zeitpunkt des Todes gezahlt wurde oder gezahlt worden w√§re. Die Witwen-/Witwer- und Waisenrenten werden in diesem Fall verh√§ltnism√§√üig gek√ľrzt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den   Icon Download  Allgemeine Versicherungsbedingungen (149 KB, pdf) .
 

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Maria Moder

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Reformen

Mit dem seit 01.01.2018 geltenden Gesetz zur St√§rkung der betrieblichen Altersversorgung und zur √Ąnderung anderer Gesetze (kurz: Betriebsrentenst√§rkungsgesetz) wurde die betriebliche Altersversorgung (bAV) reformiert, um insbesondere f√ľr kleinere und mittlere Unternehmen st√§rkere Anreize zu schaffen, die betriebliche Altersversorgung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu f√∂rdern. Damit verbunden waren folgende Verbesserungen der bAV:

  • Erh√∂hung des steuerlichen F√∂rderrahmens von 4 % auf 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG). D.h., es k√∂nnen durch den Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin im Wege der Entgeltumwandlung nach ¬ß 3 Nr. 63 EStG bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (West) steuerfrei in die betriebliche Altersversorgung eingezahlt werden. Beitr√§ge aus einer bestehenden pauschalversteuerten Versorgung nach ¬ß 40 b EStG werden vom steuerfreien Volumen von 8 % der BBG in Abzug gebracht.
  • Sozialversicherungsrechtlich verbleibt das H√∂chstkontingent bei 4 % der Beitragsbemessungsgrenze unver√§ndert erhalten.
  • Seit 2019 / 2022 zahlt der Arbeitgeber bei Entgeltumwandlungen einen verpflichtenden Beitragszuschuss von pauschal 15 % der Beitragssumme in den bAV-Vertrag als Arbeitgeber-Zuschuss ein.
  • F√∂rderung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit einem Monatseinkommen bis 2.575 ‚ā¨ durch Anrechnung von 30 % der Beitr√§ge in die bAV bei der Lohnsteueranmeldung in H√∂he von max. 144 ‚ā¨ bei mindestens 240 ‚ā¨ Jahresbeitrag.

Der Gesetzgeber hat ferner im Juni 2020 beschlossen, die subsidi√§re Haftung des Arbeitgebers bei gek√ľrzten Pensionskassenleistungen nach ¬ß 7 Absatz 1 Nr. 3 Betriebsrentengesetz (BetrAVG) der Sicherungspflicht durch den Pensions-Sicherungs-Verein VVaG (PSVaG) zu unterstellen. Versicherungsschutz besteht ab dem 01.01.2022 f√ľr den Fall, dass der Arbeitgeber wegen seiner Insolvenz oder Liquidation nicht mehr f√ľr die Erf√ľllung der vollst√§ndigen zugesagten Rente nach ¬ß 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG einstehen kann. Es m√ľssen somit kumulativ zwei Voraussetzungen gegeben sein, damit es zur Eintrittspflicht des PSVaG kommt. Der PSVaG tritt dann direkt in die ausgefallene subsidi√§re Haftung des Arbeitgebers ein.

Kein Versicherungsschutz besteht f√ľr Rentenanteile, die auf eigenen Beitr√§gen des Versicherten au√üerhalb eines Arbeitsverh√§ltnisses beruhen, d.h. solche, die au√üerhalb des Betriebsrentenrechts zum Beispiel im Rahmen einer freiwilligen Weiterversicherung aufgebaut wurden.

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